Forschungsprojekt

Sammlungen erhalten: Die Temperierung als Mittel der Präventiven Konservierung - Eine Bewertung

Das Forschungsprojekt

Die Landesstelle unterstützt über 1.200 nichtstaatliche Museen in ganz Bayern bei all ihren Aktivitäten, Ausstellungen für den Publikumsverkehr aufzubereiten, Ausstellungsräume zu gestalten und eine sichere Umgebung für ihre Kunst und Kulturgüter zu schaffen. Das heute in zahlreichen Museen – deutschlandweit – eingebaute Temperiersystem hat seinen Ursprung in der Landesstelle in München. Vor nunmehr 30 Jahren hat Henning Großeschmidt, seit 2008 im Ruhestand, die Temperierung entwickelt und seither in vielen Museen realisiert.

Mit diesem Forschungsprojekt sollte die Temperierung, ihre technischen Eigenschaften und ihre Wirkungsweise auf das Raumklima und auf die Baukonstruktion, wissenschaftlich aufgearbeitet werden. Das Projekt bot die Möglichkeit, die unterschiedlichen Aspekte der Wechselwirkung zwischen Klima, Raumhülle und Objekt interdisziplinär und ganzheitlich zu untersuchen.

Die Projektlaufzeit endete im November 2015 nach vier Jahren. Die Ergebnisse wurden auf der Abschlusstagung am 12.11.2015 im Max-Joseph-Saal der Residenz München präsentiert. Darüber hinaus soll ein neuer Museumsbaustein in der Reihe der Landesstelle mit dem Titel "Die Temperierung - Ein Leitfaden für die Museumspraxis" erscheinen. Eine ausführliche Beschreibung der Untersuchungsergebnisse ist ab Ende 2016 in den Disserationen der beiden Doktoranden im Projekt, Stefan Bichlmair (Bauphysik) und Susanne Raffler (Restaurierung) nachzulesen.

 

Das Projekt wurde gefördert durch:


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Museumswebsite gefördert durch:

Landesstelle für die nichtstaatlichen Mussen in Bayern
Bayerische Sparkassenstiftung
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